Korbmarante (Calathea): Pflege, Probleme und Arten

Was ist eine Pauwenpflanze?
Die Pauwenpflanze, im Handel meist als Calathea bekannt, gehört botanisch heute überwiegend zur Gattung Goeppertia. Der Name Calathea ist jedoch weiterhin gebräuchlich. Typisch sind die auffällig gemusterten Blätter, die sich nachts oft zusammenfalten. Pauwenpflanzen stammen ursprünglich aus tropischen Regionen Südamerikas und werden wegen ihrer dekorativen Blätter als Zimmerpflanzen geschätzt. Sie sind nicht zu verwechseln mit Maranta, Ctenanthe oder Stromanthe, die zwar ähnlich aussehen, aber andere Gattungen darstellen.
Pauwenpflanze richtig pflegen – das Wichtigste im Überblick
Pauwenpflanzen bevorzugen einen hellen Standort ohne direkte Sonne, gleichmäßig feuchte Erde und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Staunässe und Austrocknung sollten vermieden werden. Die Erde sollte durchlässig sein, und während der Wachstumszeit kann gelegentlich sparsam gedüngt werden. Umtopfen empfiehlt sich, wenn die Wurzeln den Topf durchdringen oder das Wachstum nachlässt. Mehr Details finden Sie im Pflege-Ratgeber für Pauwenpflanzen.
Häufige Probleme bei Pauwenpflanzen
Braune Blattränder, eingerollte oder schlaffe Blätter und Verfärbungen treten bei Pauwenpflanzen relativ häufig auf. Die Ursachen sind meist zu trockene Luft, falsches Gießverhalten, Salzansammlungen im Substrat oder Wurzelprobleme. Auch Schädlinge wie Spinnmilben oder Thripse können auftreten. Eine genaue Diagnose und gezielte Maßnahmen helfen, die Pflanze zu stabilisieren. Lesen Sie mehr dazu unter Probleme erkennen und lösen.
Schädlinge und Krankheiten
Pauwenpflanzen sind empfindlich gegenüber trockener Luft, was einen Befall mit Spinnmilben oder Thripsen begünstigen kann. Typische Anzeichen sind feine Gespinste, kleine helle Punkte oder deformierte Blätter. Eine regelmäßige Kontrolle und das Vermeiden von Stressfaktoren sind die beste Vorbeugung. Ausführliche Hinweise finden Sie im Ratgeber zu Schädlingen bei Pauwenpflanzen.
Pauwenpflanze vermehren
Die Vermehrung erfolgt am zuverlässigsten durch Teilung größerer, gut eingewurzelter Pflanzen. Dabei werden die Wurzelballen vorsichtig getrennt, sodass jeder Teil mindestens einen Trieb mit Wurzeln besitzt. Stecklinge aus Blättern oder Stängeln bewurzeln selten erfolgreich. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie unter Pauwenpflanze vermehren.
Beliebte Arten der Pauwenpflanze
Zu den bekanntesten Arten zählen Goeppertia orbifolia (früher Calathea orbifolia) mit großen, silbrig-grünen Blättern, G. makoyana (Pfauenfeder-Calathea) mit filigranen Blattmustern und G. insignis (Calathea lancifolia) mit langen, gewellten Blättern. Jede Art hat leicht unterschiedliche Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit. Einen Überblick finden Sie im Arten-Ratgeber für Pauwenpflanzen.
Sicherheit für Haustiere
Calathea- und Goeppertia-Arten gelten allgemein als nicht giftig für Katzen und Hunde. Dennoch kann das Fressen von Pflanzenteilen zu Magenbeschwerden führen. Bei Unsicherheiten oder ungewöhnlichen Symptomen nach dem Kontakt mit der Pflanze wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.
Beliebte Pfauenpflanzen
Häufig gestellte Fragen zur Pauwenpflanze
- Was ist eine Pauwenpflanze?
- Die Pauwenpflanze ist eine tropische Zimmerpflanze, die durch ihre auffälligen Blattmuster auffällt. Botanisch gehören viele Arten heute zur Gattung Goeppertia, werden aber weiterhin als Calathea verkauft.
- Ist die Pauwenpflanze giftig für Katzen und Hunde?
- Pauwenpflanzen (Calathea/Goeppertia) gelten als nicht giftig für Katzen und Hunde. Dennoch kann das Fressen von Pflanzenteilen zu leichten Magenbeschwerden führen. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.
- Welche Arten der Pauwenpflanze sind als Zimmerpflanze beliebt?
- Beliebte Arten sind Goeppertia orbifolia, G. makoyana und G. insignis (Calathea lancifolia). Sie unterscheiden sich vor allem in Blattmuster und -größe. Mehr dazu im Arten-Ratgeber.
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