Fingerpalme Arten: Welche gibt es?

Die Fingerpalme, botanisch meist als Rhapis excelsa bekannt, ist eine beliebte Zimmerpflanze mit charakteristischen, fächerförmigen Blättern. Doch es gibt noch weitere Arten und einige Pflanzen, die oft mit der Fingerpalme verwechselt werden. Hier erfahren Sie, wie Sie die wichtigsten Arten unterscheiden und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Rhapis excelsa: Die klassische Fingerpalme
Rhapis excelsa ist die am häufigsten angebotene Fingerpalme für Innenräume. Sie wächst als kompakter Busch mit mehreren dünnen, bambusähnlichen Stämmen. Die Blätter sind fächerförmig und meist in 5–10 schmale, fingerartige Segmente geteilt. Typisch sind die leicht gezackten Blattränder und die dunkelgrüne Farbe. Rhapis excelsa ist robust, relativ pflegeleicht und kommt mit weniger Licht aus als viele andere Palmenarten.
Rhapis humilis: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Rhapis humilis ist seltener im Handel, aber ebenfalls als Zimmerpflanze geeignet. Sie unterscheidet sich von Rhapis excelsa durch schmalere, längere Blätter mit mehr Segmenten (oft 12 oder mehr pro Blatt). Die Stämme sind meist etwas dünner und wachsen dichter. Insgesamt wirkt Rhapis humilis etwas eleganter und luftiger, benötigt aber ähnliche Pflege wie Rhapis excelsa.
Fatsia japonica: Keine echte Fingerpalme
Die Fatsia japonica wird manchmal als "Fingeraralie" oder "Zimmeraralie" bezeichnet und wegen ihrer handförmigen Blätter mit der Fingerpalme verwechselt. Botanisch gehört sie jedoch nicht zu den Palmen, sondern zu den Araliengewächsen. Fatsia japonica hat größere, weichere Blätter und einen ganz anderen Wuchs. Sie ist ebenfalls eine beliebte Zimmerpflanze, aber keine echte Fingerpalme.
Andere Palmen und Verwechslungen vermeiden
Auch andere Palmenarten wie die Kentia-Palme (Howea forsteriana) oder die Bergpalme (Chamaedorea elegans) werden gelegentlich mit der Fingerpalme verwechselt. Diese unterscheiden sich jedoch deutlich in Blattform, Wuchs und Pflegeansprüchen. Achten Sie beim Kauf auf die botanische Bezeichnung, um sicherzugehen, dass Sie tatsächlich eine Rhapis-Art erhalten.
Worauf achten beim Kauf?
Gesunde Fingerpalmeen erkennen Sie an kräftigen, sattgrünen Blättern ohne großflächige Verfärbungen oder matschige Stellen. Die Stämme sollten fest und unverletzt sein. Prüfen Sie, ob die Pflanze mehrere Triebe hat – das ist typisch für Rhapis-Arten. Kaufen Sie möglichst bei spezialisierten Anbietern, die die botanische Art klar angeben.
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Häufige Fragen zu Fingerpalme-Arten
- Was ist der Unterschied zwischen Rhapis excelsa und Rhapis humilis?
- Rhapis excelsa hat breitere, weniger segmentierte Blätter (meist 5–10 pro Blatt) und wächst kompakter. Rhapis humilis besitzt schmalere, längere Blätter mit mehr Segmenten (oft 12 oder mehr) und wirkt insgesamt filigraner. Beide sind robuste Zimmerpalmen, unterscheiden sich aber deutlich im Erscheinungsbild.
- Ist Fatsia japonica eine Fingerpalme?
- Nein, Fatsia japonica ist keine echte Fingerpalme, sondern gehört zu den Araliengewächsen. Sie hat zwar ähnlich handförmige Blätter, unterscheidet sich aber in Wuchs und Pflege deutlich von Rhapis-Arten.
- Wie erkenne ich eine echte Fingerpalme?
- Achten Sie auf die botanische Bezeichnung "Rhapis excelsa" oder "Rhapis humilis". Echte Fingerpalmeen haben fächerförmige, segmentierte Blätter und wachsen in dichten Gruppen aus mehreren dünnen Stämmen.
- Wo kann ich eine gesunde Fingerpalme kaufen?
- Am besten bei spezialisierten Pflanzenhändlern oder in unserer Fingerpalme-Kategorie. Achten Sie auf kräftige, grüne Blätter und mehrere Triebe.
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